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Exchange Migration: vom eigenen Exchange Server zu Microsoft 365 oder Google Workspace

Ein eigener Exchange Server war lange der Standard im Mittelstand. Heute bindet er Hardware, Wartungsfenster, Backup und Sicherheitsupdates, während Exchange Online und Google Workspace dieselben Postfächer ohne Server bereitstellen. Die Hürde ist der Umzug: Jahre an E-Mails, gewachsene Ordnerstrukturen, Kalender, öffentliche Ordner. Migravault migriert Ihre Exchange-Postfächer mit eigener Software direkt in die Cloud, ohne Installation auf dem Server, ohne PST-Export von Hand. Die Vorab-Migration läuft, während Ihr Exchange weiter produktiv ist; zum Stichtag folgen MX-Umstellung und Delta-Sync, danach die Validierung pro Postfach mit Abschlussbericht. Server in Deutschland, Festpreis nach Erstanalyse.

  • Festpreis nach kostenloser Erstanalyse
  • Server in Deutschland & EU
  • Abschlussbericht pro Objekt
Illustration: Postfachkacheln steigen aus einem Server mit gezogenem Kabel zu einer Wolke auf

Unterstützte Quellen

  • Microsoft ExchangeMicrosoft Exchange

Ziele

  • Microsoft 365Microsoft 365
  • Google WorkspaceGoogle Workspace
Was übertragen wird

Was übertragen wird

E-Mails & Ordner

Alle Postfächer mit vollständiger Ordnerstruktur und Anhängen, Standardordner korrekt zugeordnet; zum Festpreis.

Kalender

Termine und Serien aus Exchange auf Anfrage, nach Prüfung des Datenstands in der Discovery-Analyse.

Kontakte

Persönliche Kontakte und Kontaktgruppen aus Exchange auf Anfrage.

Verteilerlisten

Verteilergruppen mit Mitgliedern und Besitzern als Gruppen im Ziel.

Öffentliche Ordner

Inhalte öffentlicher Ordner auf Anfrage, nach Aufwand kalkuliert.

Warum der Exchange Server im Haus abgelöst wird

Die Anlässe ähneln sich: Die Hardware oder das Hostsystem ist am Ende der Laufzeit, die eingesetzte Exchange-Version läuft aus dem Support, die Zahl der Sicherheitslücken mit Notfall-Patches ist nicht mehr tragbar, oder der einzige Administrator, der den Server kennt, geht in Ruhestand. Dazu kommt der Wunsch nach Mobilgeräte-Anbindung, Teams oder einfach nach einem Betrieb ohne Wartungsfenster am Wochenende.

Ob das Ziel Microsoft 365 oder Google Workspace heißt, ist für den Umzug zweitrangig; beide Routen beherrscht unsere Software. Die Entscheidung erleichtert der Vergleich Google Workspace vs. Microsoft 365; die Zielseiten beschreiben, was dort jeweils ankommt: Microsoft 365 Migration und Google Workspace Migration.

Was wir aus Exchange übernehmen und was nur auf Anfrage geht

Zum Festpreis übertragen wir E-Mails mit kompletter Ordnerstruktur und Anhängen; Posteingang, Gesendet, Entwürfe und Gelöschte Elemente landen im Ziel in den echten Systemordnern. Verteilergruppen nehmen wir mit Mitgliedern und Besitzern mit. Ehrlich gesagt werden muss, was auf dieser Route nicht im Festpreis steckt:

  • Kalender und Kontakte aus Exchange migrieren wir auf Anfrage. Der Grund ist nicht, dass es technisch unmöglich wäre, sondern dass Alter und Datenpflege der Exchange-Umgebung den Aufwand bestimmen; wir prüfen in der Discovery-Analyse, wie sauber die Daten sind, und nennen dann einen Preis.
  • Öffentliche Ordner haben in Exchange Online und Google Workspace kein direktes Gegenstück. Wir übertragen ihre Inhalte auf Anfrage in freigegebene Postfächer, Gruppen oder Ablagen; die Zuordnung legen wir vorher gemeinsam fest.
  • Nicht automatisch: Postfachberechtigungen und Stellvertretungen, „Senden als“, Posteingangsregeln, Transportregeln des Servers, Administratorrollen und der DNS-Wechsel. Im Ziel Microsoft 365 kommen Mails zudem als ungelesen an.

Archivpostfächer und bereits exportierte PST-Dateien importieren wir direkt in das Zielpostfach oder ein Archivpostfach; was dabei zu beachten ist, steht im Ratgeber PST-, mbox- und EML-Archive importieren.

Zugang zum Exchange Server: ohne Installation, ohne Agent

Unsere Software greift über Exchange Web Services (EWS) auf Ihren Server zu, mit einem Dienstkonto, das lesenden Zugriff auf die zu migrierenden Postfächer erhält. Auf dem Server wird nichts installiert, es läuft kein Agent, und am Bestand wird nichts verändert. Der Zugriff erfolgt von unseren Servern in Deutschland aus, entweder über den ohnehin veröffentlichten EWS-Endpunkt oder über eine Freigabe in Ihrer Firewall für unsere Adressen. Diese Abstimmung mit Ihrem IT-Partner ist der Grund, warum die Projektpauschale für On-Premises-Quellen 300 € statt 200 € beträgt.

In der Discovery-Analyse erfassen wir Postfächer, Größen, Ordner, Verteilergruppen und öffentliche Ordner, damit Angebot und Zeitplan auf echten Zahlen beruhen. Unterstützt werden Exchange Server ab Version 2016 (2016, 2019, Subscription Edition). Für die Firewall-Freigabe des EWS-Endpunkts nennen wir Ihnen eine feste Quell-IP-Adresse unserer Migrationsserver.

Umstellung: MX, Autodiscover und Outlook-Profile

Die Vorab-Migration kopiert den Bestand, während Exchange normal arbeitet; bei großen Postfächern ist das der entscheidende Zeitgewinn. Zum Stichtag wird die Zustellung umgestellt: MX-Einträge auf das Ziel, SPF, DKIM und DMARC angepasst, bei einem vorgeschalteten Mail-Gateway oder Spamfilter dessen Weiterleitung geändert. Danach zieht der Delta-Sync alle Mails nach, die seit der Vorab-Migration noch auf dem Exchange eingegangen sind. Erst wenn der Abschlussbericht vorliegt, schalten Sie den Server ab.

Zwei Punkte sind bei Exchange besonders: Der Autodiscover-Eintrag Ihrer Domain muss nach der Umstellung auf das Ziel zeigen, damit Outlook die neuen Postfächer findet, und die Nutzer brauchen ein neues Outlook-Profil, weil ein Exchange-Profil nicht auf einen anderen Server umgebogen werden kann. Beides geschieht nach dem Cutover, nicht davor; wir liefern dafür eine kurze Anleitung. Die Reihenfolge im Detail erklärt der Ratgeber E-Mail-Umzug ohne Ausfall, das ganze Projekt die Seite Ablauf.

Datenschutz: aus dem eigenen Rechenzentrum in die Cloud

Wer bisher einen Exchange Server im Haus betrieben hat, hat sich oft bewusst gegen die Cloud entschieden. Umso wichtiger ist, dass der Weg dorthin nachvollziehbar bleibt: Die Daten verlassen Ihren Server nur in Richtung unserer eigenen Infrastruktur in Deutschland und der EU und von dort in Ihren Ziel-Tenant. Kein Drittanbieter-Dienst, keine Zwischenspeicherung außerhalb des europäischen Rechtsraums. Das Dienstkonto und die Firewall-Freigabe werden nach Projektabschluss entfernt, Zugangsdaten gelöscht. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO schließen wir auf Wunsch. Ob Ihre Branche zusätzliche Anforderungen an den Cloud-Betrieb stellt, etwa Berufsgeheimnisträger, klären Sie mit Ihrem Berater; wir beraten technisch, nicht rechtlich. Hinweise für Praxen und Kanzleien unter Arztpraxis und Kanzlei.

Was Sie bekommen und was es kostet

Discovery-Bericht mit echtem Bestand, Festpreis-Angebot, Testmigration an zwei bis drei Postfächern, Vorab-Migration, Cutover-Begleitung, Delta-Sync und Abschlussbericht mit Validierung pro Postfach und Ordner. Ein fester Ansprechpartner von der ersten Anfrage bis zur Abschaltung des alten Servers. Preislich: 300 € Projektpauschale für die On-Premises-Quelle plus 29 € je Postfach für E-Mails; 40 Postfächer kosten damit 1.460 € netto, ab 50 Postfächern greifen 10 % Rabatt auf die Postfach-Summe. Kalender, Kontakte und öffentliche Ordner kommen nach Aufwand dazu, Lizenzen der Zielplattform zahlen Sie direkt an Microsoft oder Google. Im Preisrechner ist Exchange Server bereits als Quelle vorausgewählt. Ein Beispiel mit konkreten Schritten: Exchange Server zu Microsoft 365.

Ablauf

So läuft Ihre Migration ab

  1. Anfrage & Erstgespräch — Quelle, Ziel, Umfang und Wunschtermin klären.
  2. Discovery & Festpreis-Angebot — Bestand automatisch erfassen, Testmigration, verbindlicher Preis.
  3. Vorab-Migration — Der Großteil der Daten läuft im Hintergrund, Ihr Team arbeitet weiter.
  4. Umstellung & Delta-Sync — Kurzer Cutover zum Stichtag, letzte Änderungen werden nachgezogen.
  5. Validierung & Abschlussbericht — Vollständigkeit pro Objekt geprüft und dokumentiert.

Jede Phase im Detail →

Festpreis-Beispiel

40 Postfächer zum Festpreis

Beispielrechnung mit E-Mails & Ordnern, On-Premises-Quelle.

1.460 € netto zzgl. USt.

300 € Projektpauschale + 40 × 29 €

Listenpreise sind öffentlich; verbindlich wird der Preis nach der kostenlosen Erstanalyse. Projektpauschale 200 € (Cloud-Quelle) bzw. 300 € (On-Premises-Quelle).

Eigenen Festpreis berechnen →
FAQ

Häufige Fragen

Muss auf unserem Exchange Server etwas installiert werden?

Nein. Unsere Software greift per Exchange Web Services mit einem Dienstkonto von außen lesend auf die Postfächer zu. Es läuft kein Agent, es wird nichts verändert oder gelöscht. Nötig ist nur, dass der EWS-Endpunkt für unsere Server erreichbar ist, entweder über die bestehende Veröffentlichung oder eine Firewall-Freigabe.

Warum sind Kalender und Kontakte aus Exchange nur auf Anfrage?

Weil der Aufwand stark von Version und Datenpflege des Servers abhängt. E-Mails verhalten sich über alle Exchange-Versionen gleich und lassen sich zum Festpreis kalkulieren; bei Kalendern und Kontakten prüfen wir in der Discovery-Analyse den Datenstand und nennen dann einen festen Preis. Technisch machbar ist es in der Regel.

Was passiert mit unseren öffentlichen Ordnern?

Öffentliche Ordner haben in der Cloud kein direktes Gegenstück. Auf Anfrage übertragen wir ihre Inhalte in freigegebene Postfächer, Microsoft-365-Gruppen oder entsprechende Google-Strukturen. Die Zuordnung legen wir vor dem Angebot mit Ihnen fest, der Preis richtet sich nach Umfang und Struktur.

Was kostet die Migration von 40 Exchange-Postfächern?

Für 40 Postfächer mit E-Mails und Ordnerstruktur ergibt die Preisliste 1.460 € netto: 40 × 29 € plus 300 € Projektpauschale für die On-Premises-Quelle. Ab 50 Postfächern sinkt die Postfach-Summe um 10 %, ab 100 um 15 %. Kalender, Kontakte und öffentliche Ordner werden nach der Discovery-Analyse gesondert kalkuliert.

Wann können wir den alten Exchange Server abschalten?

Nach dem Cutover, dem Delta-Sync und der Validierung. Erst wenn der Abschlussbericht die Vollständigkeit pro Postfach belegt und Ihre Nutzer einige Tage im Ziel gearbeitet haben, empfehlen wir die Abschaltung. Bis dahin bleibt der Server unverändert als Rückfallebene erhalten; wir löschen dort nichts.

Brauchen die Nutzer neue Outlook-Profile?

Ja. Ein Outlook-Profil, das mit dem alten Exchange verbunden ist, kann nicht auf Exchange Online oder Google umgebogen werden. Nach der Umstellung wird je Nutzer ein neues Profil angelegt; Autodiscover findet das neue Postfach automatisch, sobald der DNS-Eintrag angepasst ist. Wir liefern dafür eine kurze Anleitung für Ihre Nutzer oder Ihren IT-Partner.

Anfrage

Migration anfragen

In fünf kurzen Schritten zur Preisindikation: Der Assistent prüft automatisch, was auf Ihrer Route wirklich migriert werden kann, und übernimmt Ihre Auswahl direkt in die Anfrage.

Ihr Migrations-Assistent

Woher migrieren Sie?

Wählen Sie Ihre aktuelle Plattform — der Assistent prüft dann automatisch, welche Ziele und Datenarten für Ihre Route möglich sind.

Wohin soll es gehen?

Diese Ziele sind für Ihre Quelle möglich:

Was soll migriert werden?

Wie viele Postfächer bzw. Nutzer?

Zählen Sie alle Postfächer bzw. Nutzer, deren Daten umziehen sollen.

Mengenrabatt ab 50: −10 % · Mengenrabatt ab 100: −15 % · ab 250: Individualangebot

Ihre Preisindikation

Alle Preise netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Lizenzen der Zielplattform (Microsoft 365 / Google Workspace) sind nicht enthalten.

Jetzt unverbindlich anfragen →

Ihre Konfiguration wird automatisch in die Anfrage übernommen — Sie müssen nichts abtippen.

Kontakt

Wie erreichen wir Sie?

Stellen Sie Ihre Route oben im Assistenten zusammen — Ihre Auswahl wird automatisch mitgeschickt. Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags mit den nächsten Schritten und dem Festpreis-Angebot.

  • Kostenlose Erstanalyse
  • Unverbindliches Festpreis-Angebot
  • Persönlicher Ansprechpartner

Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags. Lieber direkt? info@migravault.com